Pastoren

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Manuel Neeb


Vorstellung

– Geb. 1983 in Haan (Rhld.)
– Verheiratet seit 2005 mit Corinna, glücklicher Papa von 2 Kindern
– 2003-2008 Studium am Theologischen Seminar Ewersbach, Hessen
– 2008-2010 Pastor der FeG Cuxhaven
– 2010-2016 Jugendpastor der FeG Wuppertal-Ronsdorf
– Seit 2016 Pastor der FeG Böblingen


Interview

1. Aus welcher Niederlage haben Sie am meisten gelernt?
2012 reiste ich mit meinem Vater zum „Finale dahoam“ nach München. Für mich als Bayernfan eine äußerst bittere Niederlage. Ich habe gelernt, dass nicht immer der Bessere gewinnt und dass es gut ist, im Moment der Niederlage nicht allein zu sein.

2. Was würden Sie früher machen, wenn Sie Ihr Leben noch einmal beginnen könnten?
Als Kind und Jugendlicher habe ich nicht regelmäßig Sport betrieben. Mein kleiner Bruder war immer fitter als ich. Dieses Gefühl und manche Gewichtsschwankung hätte ich mir gerne erspart.

3. Welches Buch hat Sie stark geprägt?
Das Buch „Tiefgänger“ von Gordon McDonald hat mich sehr inspiriert. Ich möchte selber und mit anderen in die Tiefe gehen. Daneben gibt es viele Autoren, deren Bücher ich mit viel Gewinn gelesen habe: John Ortberg, Dallas Willard, Peter Strauch, Alan Hirsch, Michael Frost, Michael Herbst, Richard Foster, Tobias Faix…

4. Ihre geistlichen Vorbilder?
Allen voran sind das meine Großeltern und Eltern. Sie haben mir vorgelebt, dass ich Gott vertrauen kann. Mich inspirieren aber immer schon verschiedene Menschen, die ihren Glauben authentisch leben. Ich bewundere auch Menschen wie meine Schwester, die bewegt von Gottes Liebe für die Menschen auf einem christlichen Krankenhausschiff vor Afrika arbeitet.

5. Was können Männer von Frauen lernen?
Mein Kleidungsstil hat sich komplett verändert, seit ich mit meiner Frau zusammen bin.

6. Was können Frauen von Männern lernen?
Fußballgucken eignet sich hervorragend, um Emotionen loszuwerden. Es hat auch etwas sehr Verbindendes.

7. Wen schätzen Sie, obwohl Sie anderer Meinung sind?
Meine Frau – es gibt keine Person, mit der ich so oft unterschiedlicher Meinung bin, die ich aber wie sonst keine andere Person von Herzen schätze (besser passt hier wohl „liebe“).

8. Worüber ärgern Sie sich, wenn Sie an Gemeinden, Kirchen und Christen denken?
Ich erschrecke oft darüber, dass wir es nicht schaffen, besser mit unterschiedlichen Meinungen und Konflikten umzugehen. Jesus sagt, dass man Christen an ihrer Liebe untereinander erkennen wird. In diesem Sinne sind wir dazu da, die Welt um uns herum positiv zu überraschen.

9. Eine Million Euro geschenkt – was würden Sie tun?
Mein Plan wäre: ein Haus kaufen, einen Teil für die Kinder zurücklegen, eine schöne Reise machen und einen ganzen Batzen spenden. Ich würde das Ganze dann nochmal mit Jesus und meiner Frau abstimmen.

10. Geistlich auftanken – Ihr Rezept dazu?
Joggen mit Beten und Lobpreis. Bibellesen. Gute Literatur. Willow Creek Kongresse.

11. Das Wichtigste, was Menschen über Gott wissen müssen?
Gott ist gut und er tut uns gut!

12. Wenn Sie nur noch ein Jahr zu leben hätten…
…wäre ich erstmal schockiert und vermutlich für eine gewisse Zeit handlungsunfähig. Dann würde ich viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen, dafür sorgen, dass sie es auch ohne mich guthaben, mit ihnen ein paar schöne Fleckchen dieser Erde besuchen, sie und mich in Gottes Hand loslassen, mir Gedanken über mein neues Zuhause im Himmel machen und anderen davon erzählen.


Sebastian Kapteina


Vorstellung

– Geb. 1983 in Freetown (Sierra Leone)
– Glücklich verheiratet seit 2008 mit Judith, stolzer Papa von 2 Kindern
– 2005 – 2009 Studium an der Freien theologischen Hochschule, Gießen
– 2009 – 2011 Verschiedene Jobs als Barista, Online-Redakteur und Sozialhelfer an verschiedenen Schulen
– 2011 – 2017 Gemeindegründung mit der Vineyard Berlin (parallel 2011- 2013 CVJM Sekretär (CVJM Klausdorf, Berlin); 2013- 2016 Pädagogische Fachkraft / Erzieher in der stationären Jugendhilfe (KileLe gGmbH, Berlin)
– seit 2017 Referent für die Junge Generation in der Kirche auf der Hulb (FeG Böblingen)


Interview

1. Aus welcher Niederlage haben Sie am meisten gelernt?
„Es ist nicht so wichtig was ich für Gott tue, sondern was er für mich getan hat.“ Diese Erfahrung werde ich nicht vergessen, als ich erlebte dass unsere erste Gemeindegründung nicht den erhofften „Erfolg“ brachte.

2. Was würden Sie früher machen, wenn Sie Ihr Leben noch einmal beginnen könnten?
Früher in eine gute Espresso-Maschine investieren.

3. Welches Buch hat Sie stark geprägt?
Da gibt es natürlich viele. Eines habe ich aber schon mehrmals gelesen – „Der wilde Messias“ (engl. A wild Messiah for a Missional Church) von Alan Hirsch.

4. Ihre geistlichen Vorbilder?
Auch da gibt es eine ganze Menge. Ich denke da an viele Freunde aus Berlin, die Gottes Liebe natürlich übernatürlich auf die Straße zu Menschen bringen. Mein letzter geistlicher Mentor Martin Bühlmann und meine Eltern.

5. Was können Männer von Frauen lernen?
Ich bin kein Freund von Klischees aber wahrscheinlich haben Frauen den ganzheitlicheren Blick für Menschen.

6. Was können Frauen von Männern lernen?
Man(n) kann sich stunden lang miteinander unterhalten, ohne sich dabei anzuschauen. Das geht selbst beim packendsten Fußballspiel.

7. Wen schätzen Sie, obwohl Sie anderer Meinung sind?
Ich schätze grundsätzlich Menschen die anderer Meinung sind, das hilft mir besser zuzuhören. Aber wenn du eine konkrete Antwort willst: Unseren Hausmeister, der meint er müsse auch sonntags arbeiten.

8. Worüber ärgern Sie sich, wenn Sie an Gemeinden, Kirchen und Christen denken?
Wenn das aufrechterhalten von Programme und/oder Tradition vor Menschen und vor allem vor dem Auftrag kommt, Gottes Reich in die Stadt zu bringen.

9. Eine Million Euro geschenkt – was würden Sie tun?
Vermutlich würden wir ein Haus kaufen um ein Projekt zu starten, dass mehrere Generationen unter einem Dach vereint und als Ort der Hoffnung dient.

10. Geistlich auftanken – Ihr Rezept dazu?
Eine radikale Balance aus viel Zeit mit Gott, mit Menschen die Jesus fern stehen und Menschen, die Jesus lieben.

11. Das Wichtigste, was Menschen über Gott wissen müssen?
Er ist treu und er ist bedingungslos, weil er liebt.

12. Wenn Sie nur noch ein Jahr zu leben hätten…
Würde ich Gott bitten noch ein Jahr dran zu hängen.