Pastoren

 

Dr. Christoph Schrodt


Vorstellung

– Geb. 1966 in Mühlhausen/Enz.
– Glücklich verheiratet mit Annette seit 1991; ein Kind im Himmel, vier eigene Kinder und ein Pflegekind.
– Von 1986-1996 Studium der Theologie in Basel und Erlangen
– 1996-1998 Studienassistent der Bodelschwingh-Studienstiftung
– 1998-1999 Studium am Theologischen Seminar Ewersbach
– 1999-2005 Pastor der FeG Herzogenaurach
– Seit September 2005 Pastor der FeG Böblingen
– 2007 Promotion, Geist und Gebet
– Seit 2010 Gastdozent an der European School for Culture and Theology in Korntal
– 2013 Buchveröffentlichung „Nur wer kniet kann aufrecht stehen“


Interview

1. Aus welcher Niederlage haben Sie am meisten gelernt?
Ich wollte einmal unbedingt von einem bestimmten berühmten Klavierlehrer unterrichtet werden – aber er hat mich als Schüler abgelehnt, weil ich ihm zu schlecht war. Da habe ich gelernt, dass meine Leistungen sehr relativ sind und schlecht geeignet, mein Lebensfundament oder meinen Wert als Person darauf zu bauen.

2. Was würden Sie früher machen, wenn Sie Ihr Leben noch einmal beginnen könnten?
Früher heiraten! Und mir schon so bald wie möglich im Leben einen Mentor und Seelsorger suchen, der mich durch die wichtigen Entscheidungszeiten des Lebens begleitet.

3. Welches Buch hat Sie stark geprägt?
Die Bücher von Dietrich Bonhoeffer, John Ortberg und Dallas Willard.

4. Ihre geistlichen Vorbilder?
Viele! Es gibt so viele Menschen, durch die Gott etwas Besonderes getan hat, weil sie ihr Leben IHM zur Verfügung gestellt haben. Z.B. Jim Elliot oder Dietrich Bonhoeffer.

5. Was können Männer von Frauen lernen?
Hier kann ich nur von mir persönlich sprechen. Ich habe z.B. von meiner Frau gelernt, dass meine Kinder und meine Familie wichtiger sind als Bücher und Karriere. Überhaupt: dass Beziehungen wichtig sind, auch wenn manche Männer meinen, ohne sie auskommen zu können…

6. Was können Frauen von Männern lernen?
Vielleicht, dass nicht alle Kritik persönlich gemeint ist, sondern vielfach auf die Sache zielt.

7. Wen schätzen Sie, obwohl Sie anderer Meinung sind?
Meinen Vater.

8. Worüber ärgern Sie sich, wenn Sie an Gemeinden, Kirchen und Christen denken?
Dass wir es schaffen, 80 Prozent unserer Zeit und Kraft mit unseren internen Problemen und Problemchen zu verbrauchen und fast nichts mehr übrig bleibt für diejenigen, für die wir eigentlich da sind…

9. Eine Million Euro geschenkt – was würden Sie tun?
Tja, unser Häuschen abbezahlen, Familienurlaub in den USA, unserer Verwandtschaft was zukommen lassen, eine ordentliche Spende geben. Und dann würde ich versuchen, jemanden, der überhaupt niemals damit rechnen würde, eine Überraschung und Freude zu machen.

10. Geistlich auftanken – Ihr Rezept dazu?
Betend die Bibel lesen.

11. Das Wichtigste, was Menschen über Gott wissen müssen?
Dass Gott uns immer, ewig und unfassbar mehr liebt als wir ihn.

12. Wenn Sie nur noch ein Jahr zu leben hätten…
So viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen, noch einmal einen Familienurlaub am Gardasee verbringen. Meine Unordnung ausmisten, damit das nicht die anderen machen müssen. Und im übrigen gerne so weiterleben wie bisher!


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Manuel Neeb


Vorstellung

– Geb. 1983 in Haan (Rhld.)
– Verheiratet seit 2005 mit Corinna, glücklicher Papa von 2 Kindern
– 2003-2008 Studium am Theologischen Seminar Ewersbach, Hessen
– 2008-2010 Pastor der FeG Cuxhaven
– 2010-2016 Jugendpastor der FeG Wuppertal-Ronsdorf
– Seit 2016 Pastor der FeG Böblingen


Interview

1. Aus welcher Niederlage haben Sie am meisten gelernt?
2012 reiste ich mit meinem Vater zum „Finale dahoam“ nach München. Für mich als Bayernfan eine äußerst bittere Niederlage. Ich habe gelernt, dass nicht immer der Bessere gewinnt und dass es gut ist, im Moment der Niederlage nicht allein zu sein.

2. Was würden Sie früher machen, wenn Sie Ihr Leben noch einmal beginnen könnten?
Als Kind und Jugendlicher habe ich nicht regelmäßig Sport betrieben. Mein kleiner Bruder war immer fitter als ich. Dieses Gefühl und manche Gewichtsschwankung hätte ich mir gerne erspart.

3. Welches Buch hat Sie stark geprägt?
Das Buch „Tiefgänger“ von Gordon McDonald hat mich sehr inspiriert. Ich möchte selber und mit anderen in die Tiefe gehen. Daneben gibt es viele Autoren, deren Bücher ich mit viel Gewinn gelesen habe: John Ortberg, Dallas Willard, Peter Strauch, Alan Hirsch, Michael Frost, Michael Herbst, Richard Foster, Tobias Faix…

4. Ihre geistlichen Vorbilder?
Allen voran sind das meine Großeltern und Eltern. Sie haben mir vorgelebt, dass ich Gott vertrauen kann. Mich inspirieren aber immer schon verschiedene Menschen, die ihren Glauben authentisch leben. Ich bewundere auch Menschen wie meine Schwester, die bewegt von Gottes Liebe für die Menschen auf einem christlichen Krankenhausschiff vor Afrika arbeitet.

5. Was können Männer von Frauen lernen?
Mein Kleidungsstil hat sich komplett verändert, seit ich mit meiner Frau zusammen bin.

6. Was können Frauen von Männern lernen?
Fußballgucken eignet sich hervorragend, um Emotionen loszuwerden. Es hat auch etwas sehr Verbindendes.

7. Wen schätzen Sie, obwohl Sie anderer Meinung sind?
Meine Frau – es gibt keine Person, mit der ich so oft unterschiedlicher Meinung bin, die ich aber wie sonst keine andere Person von Herzen schätze (besser passt hier wohl „liebe“).

8. Worüber ärgern Sie sich, wenn Sie an Gemeinden, Kirchen und Christen denken?
Ich erschrecke oft darüber, dass wir es nicht schaffen, besser mit unterschiedlichen Meinungen und Konflikten umzugehen. Jesus sagt, dass man Christen an ihrer Liebe untereinander erkennen wird. In diesem Sinne sind wir dazu da, die Welt um uns herum positiv zu überraschen.

9. Eine Million Euro geschenkt – was würden Sie tun?
Mein Plan wäre: ein Haus kaufen, einen Teil für die Kinder zurücklegen, eine schöne Reise machen und einen ganzen Batzen spenden. Ich würde das Ganze dann nochmal mit Jesus und meiner Frau abstimmen.

10. Geistlich auftanken – Ihr Rezept dazu?
Joggen mit Beten und Lobpreis. Bibellesen. Gute Literatur. Willow Creek Kongresse.

11. Das Wichtigste, was Menschen über Gott wissen müssen?
Gott ist gut und er tut uns gut!

12. Wenn Sie nur noch ein Jahr zu leben hätten…
…wäre ich erstmal schockiert und vermutlich für eine gewisse Zeit handlungsunfähig. Dann würde ich viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen, dafür sorgen, dass sie es auch ohne mich guthaben, mit ihnen ein paar schöne Fleckchen dieser Erde besuchen, sie und mich in Gottes Hand loslassen, mir Gedanken über mein neues Zuhause im Himmel machen und anderen davon erzählen.